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Aktien : Renditestarke Geldanlage

Aktien sind Unternehmensanteile einer Aktiengesellschaft. Aktiengesellschaften bestimmen das moderne Wirtschaftsleben. Ein Snack, den Sie in einer McDonalds Filiale einnehmen, steigert den Gewinn der Aktiengesellschaft McDonalds. Viele Produkte des alltäglichen Bedarfs werden von diesen Kapitalgesellschaften hergestellt und verkauft.

Hierzu zählen der Mercedes und die Urlaubsreise von TUI genauso wie das Deodorant von Beiersdorf. Aktien bieten dem Geldanleger die Möglichkeit, am Erfolg dieser Produkte teilzuhaben.

Als Aktionär sind Sie Anteilseigner einer Kapitalgesellschaft. Auch wenn Sie lediglich eine einzelne Aktie besitzen, Ihnen gehört dann ein kleiner Teil des Unternehmens. Sie haben das Recht an den Hauptversammlungen teilzunehmen und werden an den ausgeschütteten Gewinnen der Unternehmen in Form von Dividenden beteiligt.

Ein großer Teil der Aktiengesellschaften ist börsennotiert, in diesem Falle können die Anteile der Unternehmen einfach und transparent über die Finanzmärkte erworben und wieder verkauft werden.

Das Grundprinzip einer Geldanlage in Aktien klingt zunächst sehr einfach. Ein Unternehmen das langfristig attraktive Gewinnzuwächse erzielen kann, wird den Wert der Gesellschaft langfristig ebenfalls steigern. Somit führt ein erfolgreicher Geschäftsverlauf in der Theorie automatisch zu steigenden Aktienkurse und attraktiven Renditen.

Praktisch wirken jedoch auch viele andere Faktoren auf die Kursentwicklung von Aktien ein. Hierzu zählen gesamt- und weltwirtschaftliche Entwicklungen, die Liquidität der Anleger im Markt und nicht zuletzt die Börsenpsychologie.

Dennoch erzielten wachstumsstarke Aktiengesellschaften in der Vergangenheit und auf lange Sicht nahezu immer attraktive Kurssteigerungen. Heutzutage bekannte Unternehmen wie Apple, Microsoft und McDonalds, waren einst nur kleine Firmen, deren Aktien Sie günstig hätten erwerben können.

Der Wachstumskurs dieser Unternehmen wurde über die Jahrzehnte von mehrfachen Vervielfachungen ihrer Aktienkurse begleitet.

Anleger, die den Kapitalhunger dieser Aktiengesellschaften durch den Erwerb von Unternehmensanleihen befriedigten, konnten lediglich die marktüblichen Zinsen abzüglich der jährlichen Inflationsraten als Gewinn verbuchen.