Mit der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht zu lange warten
Die Statistiken der Versicherer sprechen eine deutliche Sprache: Die Zahl der Fälle von Berufsunfähigkeit ist in den letzten Jahrzehnten hierzulande trotz vielfach verbesserter Arbeitsschutz- und ergonomischer Bedingungen stetig angestiegen. Grund für diese anwachsenden Zahlen ist nicht zuletzt auch der steigende Anteil psychischer Beschwerden am Gesamtkomplex der Ursachen, die für das vorzeitige Ausscheiden eines Berufstätigen aus seinem ursprünglich erlernten Beruf verantwortlich sein können. Depressionen oder andere psychische Krankheiten als Ursache für Berufsunfähigkeit sind heute keine Seltenheit mehr.
Und so hat sich das Risiko einer Berufsunfähigkeit auch für reine Schreibtischberufe deutlich erhöht - nicht länger sind es nur die gefahrenträchtigen Bereiche, in denen die Erwerbstätigen schon vor Eintritt des üblichen Rentenalters mit dem Beruf Schluss machen müssen. Wichtig ist, dass man sich um die Berufsunfähigkeit möglichst schon in jungen Jahren bemüht. Je eher man bei der persönlichen Vorsorge zur Tat schreitet und sich vorbeugend um die Absicherung des Risikos einer Berufsunfähigkeit kümmert, desto bessere Chancen bestehen übrigens, eine günstige Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen. Und nicht nur günstige Beiträge sind ein wichtiger Grund, sich um diese Versicherung möglichst früh zu kümmern: Fördert die obligatorische Untersuchung beim Arzt nämlich auch nur die geringste Erkrankung zu Tage, kann das den Eintritt in die Berufsunfähigkeitsversicherung erschweren, verteuern oder sogar unmöglich machen.
Ortrud Büthe
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